Was mich antreibt – im BGM

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig zu sein, ist wohl eine Sehnsucht, im Business das Bewusstsein für ein Feel-Good in sämtlicher Hinsicht gegenüber den Mitarbeitern, egal welche Ebene, zu wecken!
Es betrübt mich zu hören, dass Mittelständische Unternehmen es noch nicht mal schaffen, angemessene Sozialräume bereitzustellen und darüber hinaus, den Mitarbeitern gute Rahmenbedingungen zu geben, um motiviert zu arbeiten.

CHEFS SIND VORBILDER und wenn sie es als diejenige Führungskraft meinen, sie hätten eine „ganz besondere Stellung“ mit ganz besonderen Merkmalen (Chauffeur im „fetten“ Auto) und das Budget für soziale Rahmenbedingungen innerhalb des Arbeitsschutzes und Möglichkeiten für den fachlichen und für die persönliche Weiterbildung der Mitarbeiter kleinzuhalten oder gar auf Null zu fahren, schüttel ich nur mit dem Kopf und es stimmt mich traurig – denn es darf eine gesunde Balance geben!
Schade, echt schade, denn, wenn sie einen anderen, „trendigeren“ Weg gehen würden, würde auch das Budget in vieler Hinsicht (Krankenstände, Fluktuation und die daraus ergebenen zusätzlichen Ressourcen wie Zeit, Geld, um neue qualifizierte MItarbeiter zu akquirieren, ….) steigen.
Und es darf investiert werden: IN DIE EIGENEN MITARBEITER!
Unsere Arbeitswelt hat sich nun mal verändert: intensiver, immer erreichbar, ständig und überall, mehr Arbeit für weniger Kollegen, die damaligen körperlichen Schmerzen durch „harte Knochenarbeit“ sind nun verändert im Burnout und sonstigen Symptomen durch die Herausforderungen im psychischen!
STRESS ist nicht nur ein Wort – es macht mit uns viel!
Nämlich auf Dauer krank!

Och, – Chef/Chefin!
Aus welchen Gründen möchtet ihr diese Veränderung nicht wahrhaben?
Was treibt euch an, beizubehalten, was dem Unternehmen nicht gut tut und nicht mal neue Wege zu gehen?
Was haben euch die Mitarbeiter getan, dass ihr Ihnen – sogar gesetzliche Vorgaben – verwehrt?
Doch auf diesen Fragen bekomme ich sicherlich keine Antworten!

Ich werde weiter machen!!! Ich glaube, dass es in unserem Umfeld noch UnternehmerInnen gibt, die sehen, dass das eigentliche Kapital bei Ihrem MItarbeiter liegt und es gut ihnen geht und gepflegt werden darf … denn das gibt die „ZInsen und Gewinne“!
Und ich ziehe den Hut und freue mich über die Firmen, die bereits schon jetzt ein Umdenken und Umsetzen
unterstützen 🙂
Mit hoffnungsvollen Grüßen
Kerstin