Stress bewältigen, präventiv mit Signalen aus Gesicht und Körper

stress

Nach verschiedenen Erklärungsmodellen ist es eigentlich ganz einfach mit dem Stress, denn er hat immer einen Auslöser, einen sogenannten Stressor bzw. Reiz.

Und die Entscheidung, ob dieser Reiz nun günstig und positiv, negativ, bedrohlich, herausfordernd oder bedeutungslos ist, wird im inneren Dialog geprüft. Das geht so schnell, dass der Mensch es nicht mitbekommt, sondern nur die Reaktion. Und die fällt wesentlich geringer aus oder ist gar nicht vorhanden, wenn Ressourcen und Fähigkeiten vorhanden sind, um den Reiz gegenüberzustehen.
Sind sie nicht da, geht der Stress los.

Mit Information und Unterstützung können die dann entstehenden Bilder im Kopf, Emotionen und körperlichen Reaktionen verändert werden, um mit neue Situationen, Krisen und Herausforderungen leichter und stressfreier umzugehen.

Viele glauben auch, dass der sogenannte positive Stress was gutes ist. Ist er auch. Temporär. Doch sollte dieser positive Stress dauerhaft werden, kippt er in den negativen und die Symptome und Folgen sind die gleichen.

Bei dauerhaften Stresssituationen können psychische und physische Folgen entstehen, die für einen persönlich eine Belastung ist und zum anderen das Umfeld hilflos erscheinen lässt.
Doch es gibt Möglichkeiten Stress zu  bewältigen: Präventiv und mit alltagstauglichen Methoden.

Auch Ängste und Blockaden führen zu einer Stresssituation. Diese unterbewusste Beeinflussung lässt Bilder wecken, die wiederum unbewusste, individuelle Gedanken und Gefühle zeigen lassen. Meist kommen sie zum Vorschein, wenn man sie am wenigsten benötigt. Doch können diese unter anderem mit anwendungsfreundlichen Selbsthilfetechniken minimiert bzw. gar aufgelöst werden.

Sie haben sicherlich als Führungskraft, als Team-Leiter, Assistenz, Betriebsrat, Selbständiger im Network Marketing bereits ein Gefühl und die Fähigkeit auf andere einzugehen, ihnen wertschätzend gegenüber zu stehen und erfolgreich in der Gesprächsführung zu sein. Doch fehlen in unserer schnelllebigen Zeit die Elemente zum entspannten Tun.

Diese Basis-Informationen rund um die Stressbewältigung zur Burnout-Prävention gehören ebenso wie im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) die gewaltfreie Kommunikation (GfK)
mit zum Umgang mit sich selbst und anderen. Es sollte eher als Philosophie und weniger als Werkzeug betrachtet werden; denn mit ihr können Sie sich selbst kennen lernen und auch auf andere einlassen.

Doch ein weiterer wichtiger Punkt in der präventiven Stressbewältigung ist die Kommunikation.
Unsere heutige Kommunikation bezieht sich hauptsächlich auf die verbale und die schriftliche Art und Weise. Es kommt auf das WIE an!
„Wie rede ich mit jemanden?“ „Wie schreibe ich einen Brief/eine persönliche Nachricht/einen Chat?“ „Wie spreche ich mit meinen Mitarbeitern?“
Und dies kann zu Konflikten, Unverständnis, falsch aufgenommenen Aussagen kommen.

Und nicht nur das gesagte Wort kann hilfreich sein, um stressige Situationen abzuwenden.

Die „verborgene“ Sprache der Gesichtsstrukturen, Mimik und Körpersprache werden immer häufiger genutzt, um sein Gegenüber zu verstehen.
Unser Gesicht zeigt unsere Strukturen, die Mimiken sind weltweit die gleichen, ebenso unsere Körpersprache.
Wir haben uns in den letzten Jahren häufig auf das gesprochene Wort verlassen.
Unsere Intuition gibt uns manchmal Hinweise, detaillierter hinzuschauen. Und wie wäre es für Sie, es einfach zu können?
Das Lesen von Gesichtern, der Mimik und der Körpersprache ist eine Bereicherung, um Menschen und Situationen optimaler einzuschätzen.

Ziele sind zum Beispiel freudige Beziehungen aufbauen und erhalten, unsere Bedürfnisse befriedigen ohne anderen Gewalt anzutun, Konflikte wandeln,
Menschen ein Wohlgefühl zu vermitteln, Teams zu führen und dabei zum Beispiel Meetingsstress zu reduzieren und somit effizientere und zielführende Besprechungen und
Ziele zu erreichen.

Das Thema Stressbewältigung ist so umfangreich und spannend: Wo fangen Sie an?